Filmvorführung im Guckloch-Kino

In Kooperation mit dem Schwarzwaldverein zeigt das Guckloch-Kino am 20.04.26 um 20 Uhr in Donaueschingen und am 22.04.26 um 20.15 Uhr in Villingen den Film über das Biosphärengebiet Schwäbische Alb "Was uns die Alb erzählt".

Filmpremiere "Was die Alb uns erzählt"

Drei Jahre lang hat Dietmar Nill Natur und Landschaften des Biosphärengebiets Schwäbische Alb beobachtet, Flora und Fauna in ihrer Vielfalt festgehalten und Menschen in dieser südöstlich von Stuttgart liegenden Region erzählen lassen.

Den allermeisten ist die Schwäbische Alb vertraut. Aber nun nimmt uns der in Mössingen wohnhafte, mehrfach ausgezeichnete und preisgekrönte Naturfotograf und -filmer Dietmar Nill auf eine neue Entdeckungsreise durch die 85270 Hektar des Biosphärengebiets. Er lässt uns das Hauffsche Märchenschloss Lichtenstein, das aufgegebene Dorf Gruorn und die weiten Buchenwälder in Drohnenaufnahmen überfliegen, er schärft auch unseren Blick für Kleinlebewesen in ihren Lebensräumen. Sind uns Dickkopffalter und Ackerhummel (noch) bekannt? Artenvielfalt ist dabei das Schlüsselwort, denn jedes Tier, jede Pflanze erfüllt ihre Aufgabe in der ihr bestimmten ökologischen Nische. Unsere Aufgabe ist es wiederum, deren Habitate zu erhalten.

Dietmar Nill beobachtet die Tiere, mit dem Ziel, ihr Verhalten im Kreislauf der Natur zu dokumentieren, auch wenn diese uns zeitweise grausam erscheint. Flugkünste schneller Raubvögel filmt er notfalls in Zeitlupe. Er lehnt jede Romantisierung der Tierwelt ab, dafür braucht er aber viel Kenntnis, Vorbereitung und Geduld, um faszinierende Augenblicke mit der Kamera festzuhalten. Die drei Jahre eben…

Der Film erzählt uns noch mehr, denn Kerngebiet des 2008 eingerichteten Biosphärengebietes Schwäbische Alb ist der ehemalige Truppenübungsplatz Münsingen, eine uralte von der Schafweidewirtschaft geprägte Kulturlandschaft. Im Jahr 2009 wurde es außerdem von der UNESCO als Biosphärenreservat anerkannt. Das Biosphärengebiet verpflichtet dazu, den Schutz der Natur mit wirtschaftlichen und touristischen Entwicklungen in Einklang zu bringen. Da sind Menschen gefragt, die mit großem Engagement sich dieser Aufgabe stellen. Das Wiederbeleben der traditionellen Weidewirtschaft zur Erhaltung der Wacholderheiden und die Verarbeitung des Produktes Albmerino zu Bekleidung sind Beispiele dafür.

Ein Film für die Sinne und das Herz, der Lust macht, diese Naturschätze mit eigenen Augen zu entdecken.

Dietmar Nill (* 1956), früher Krankenpfleger, widmet sich seit 1996 der Naturfotografie. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen deutschsprachigen und internationalen Magazinen, Kalendern und Bildbänden veröffentlicht. Ein thematischer Schwerpunkt seiner Fotografie liegt auf Fledermäusen. Heute beschäftigt er sich verstärkt mit Naturfilm, insbesondere mit Hochgeschwindigkeitsaufnahmen zur Darstellung von Tierverhalten.

Von Annie Bronner

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